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13. Januar 2012

Anschlag auf die Lübecker Synagoge

 

Die Bürgerschaft möge beschließen, der Bürgermeister wird aufgefordert, dafür Sorge zu tragen,dass schnellstmöglich, vollends geklärt wird, wie es zu dem Anschlag auf die Lübecker Synagoge am 01 Januar 2012 kommen konnte.

Des Weiteren soll geprüft werden, wie absolute Sicherheit für die Synagoge, z.B. durch die Aufstockung der Einsatzkräfte vor Ort oder ähnliche Maßnahmen, gewährleistet werden kann.

Begründung:

Für die Fraktion DIE LINKE. ist der jüngste, nunmehr bereits der dritte Anschlag seit der „Reichspogromnacht“ im Jahre 1938 auf die Lübecker Synagoge eine unverzeihliche Tat, die umfassender Aufklärung bedarf.

Selbst wenn erste Ermittlungsergebnisse keine Hinweise auf eine politisch motivierte Tat aufzeigten, sind diese Vorkommnisse nicht zu verharmlosen.