Zurück zur Startseite

Aktuelle Pressemeldungen

13. Januar 2010

Wilfried Link

Was wollen die Lübecker Bürger?

Diese Frage ist scheinbar schwer zu beantworten. Wenn man den Äußerungen von CDU, FDP, der Geschäftsleitung des Flughafens u.s.w. glaubt, dann entspricht die Mehrheitsentscheidung der Bürgerschaft nicht dem Willen der Lübecker Bürger. Herr Schallis, Herr Zander und die Geschäftsführung des Flughafens werden zu Helden des Widerstandes. Wen interessiert da noch, dass die Lübecker Wähler mehrheitlich sozialdemokratisch, grün und links gewählt haben. Das bürgerliche Lager profiliert sich als Vorkämpfer für die Sicherung von etwa 140  <//span>Arbeitsplätzen. Sie verschweigen aber, dass fast ebenso viele bei der LMG in Gefahr sind. Einer Resolution zur Einhaltung der Tariftreue und Sicherung dieser Arbeitsplätze, eingebracht von den Grünen und der Linken, verweigerten sie in der Bürgerschaft die Zustimmung." Als die Entscheidungsfindung für oder gegen den weiteren Betrieb des Flughafens in der jetzigen Form anstand, lag den Abgeordneten so gut wie kein überprüfbares Zahlenmaterial vor. Niemand konnte oder wollte sagen, wie viele versicherungspflichtige Arbeitsplätze das Unternehmen hat. Der neuseeländische Flughafen-Investor hatte wegen der Rentabilitätssituation schon im Januar 2009 seinen Ausstieg bekannt gegeben. Laut Vertrag bekamen die Neuseeländer ihre Einlagen in zweistelliger Millionenhöhe von der Hansestadt erstattet "Investoren" mit denen in November verhandelt wurde .stellen harte Bedingungen: Die Stadt soll alle Risiken tragen, beispielsweise Geldstrafen wegen der Rynair-Subventionen. Die Landesregierung will den Flughafen, aber zahlen sollen allein die Lübecker Bürger.<//font><//font><//span>