Der Flughafen ist ein Millionengrab. Deshalb hat die Fraktion DIE LINKE dafür gestimmt, mit dem Ausstieg zu beginnen. „Wir sollten einmal eine Debatte um Millionen nicht für den Flughafen, sondern für soziale Projekte, wie z.B. die Einführung eines Sozialtickets führen“, eröffnet <st1:PersonName w:st="on">Antje Jansen</st1:PersonName> ihre Rede. „Es gibt keine Investoren für den Flughafen. Bei jeder Gelegenheit malen uns seine Befürworter eine goldene Zukunft aus. Aber die gibt es für den Billigflughafen nicht, sonst würden die Investoren doch Schlange stehen. Die, die noch verbliebenen sind, sind Heuschrecken mit Abzock-Mentalität“, prangert <st1:PersonName w:st="on">Antje Jansen</st1:PersonName> die Missstände an.<//font><//span>
DIE LINKE betont ihre Verantwortung für die Beschäftigten. „Das Geld, das wir in den Flughafen stecken, fehlt anderswo und gefährdet dort Arbeitsplätze. Wenn aber der Flughafen in ein paar Jahren doch Pleite geht, dann haben wir am Ende doppelt verloren. Es sollte besser in Projekte gesteckt werden, die langfristig Arbeitsplätze sichern“, stellt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende <st1:PersonName w:st="on">Klaus Voigt</st1:PersonName> klar. „Arbeitsplatzsicherung ja aber nein zum Flughafen!“<//font><//span>
Die Vorlage des Bürgermeisters wurde von der Linken in namentlicher Abstimmung ebenso abgelehnt wie die Anträge von der Bürgerfront aus CDU, FDP und BüfüLü.<//font><//span>