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Aktuelle Pressemeldungen

4. März 2010

DIE LINKE: Altersarmut verhindern!

DIE LINKE sieht sich nach der Armutskonferenz in der Petrikirche in ihren sozialpolitischen Forderungen bestätigt. Die Konferenz hat aufgezeigt, dass besonders die älteren Menschen in unserer Gesellschaft in Zukunft von Armut bedroht sind. Noch ist Armut eher bei Langzeitarbeitslosen, Alleinerziehenden, Familien mit vielen Kindern und Migranten angesiedelt. Aber in Zukunft werden besonders Rentnerinnen und Rentner betroffen sein. Daran hat besonders die verfehlte Rentenpolitik der Bundesregierungen in den letzten Jahren einen großen Anteil. Unter diesen Umständen leiden besonders die Frauen, die häufiger als Männer in Mini oder Midijobs beschäftigt sind. In diesen Jobs können sie natürlich keine vernünftigen Renten aufbauen.<//font>

„Die Solidarität in der Rentenpolitik ist von den Regierenden in Berlin in dem letzten Jahrzehnt aufgekündigt worden. Wer Rentengesetze wie die Riesterrente und die Rente mit 67 Jahren einführt, braucht sich danach nicht wundern wenn zukünftig viele Rentner in die Sozialhilfe abgleiten. Nur ein System in dem alle die Einkommen, Gewinne und Vermögen erwirtschaften, in die Rentenkasse einzahlen, kann ein Rentendesaster in Deutschland noch verhindern.  <//span>Die  <//span>Auszahlungsbeträge dieser Rente müsste man natürlich vernünftig Deckeln“, sagt Klaus Voigt, Fraktionsvize der Lübecker Bürgerschaft.

„Die Forderung nach Einführung eines Sozialtickets, mit dem sich DIE LINKE in der Bürgerschaft durch gesetzt hat, ist gerade auch für arme Seniorinnen und Senioren eine große Errungenschaft“, so Antje Jansen, Fraktionsvorsitzende der Linken in der Lübecker Bürgerschaft.