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9. Januar 2012

Fußball muss gewaltfrei sein!

 

Der Sicherheitspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE Hans-Jürgen Martens ist bestürzt über die Ausschreitungen bei dem Fußballhallenturnier in Hamburg Alsterdorf und gibt folgende Erklärung ab:

 

 

„Eigentlich sollten Fußballveranstaltungen ein Vergnügen für die ganze Familie sein. Die letzten Vorkommnisse bei dem Hallenturnier in Alsterdorf sind leider genau das Gegenteil. Wahrscheinlich glauben einige sogenannten Fußballfans ihre Aggressionen ohne Rücksicht auf Verluste bei Fußballveranstaltungen ausleben zu können. Da ist es müßig, nach solchen Krawallen zu fragen, welche Fangruppe nun Schuld an den Auseinandersetzungen war. Die Frage ist, wie drängt man die Gewalt aus den Fußballstadien. Wie verhindert man die Gewalt schon im Vorfeld? Da muss ein Verein wie der VFB Lübeck klar die Verantwortung für seine Fans und deren Handeln übernehmen. Der Verein muss die erforderlichen Mittel für Fanprojekte bereit stellen. Auch drakonische Strafen, wie lebenslanges Stadienverbot, gegenüber unbelehrbaren Fans müssen ausgesprochen und dann auch streng kontrolliert werden. Auch eine enge Zusammenarbeit mit der Polizei schon vor dem Spiel, besonders bei Problemspiele, wie z. B. gegen St. Pauli und Holstein Kiel, ist sehr wichtig. Gewaltfreie Stadien sind wichtiger als der sportliche Erfolg, denn hier geht es um die Existenz des Vereins“, sagt Hans-Jürgen Martens.