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15. September 2011

Privatisierung ist asozial!

Silke Thom

Die Fraktion DIE LINKE kritisiert die asozialen Lohnkürzungen in den Lübecker Sana-Kliniken.  Die jetzt zwischen der Geschäftsführung und dem Betriebrat ausgehandelte 30-prozentige Lohn- und Gehaltskürzung für langjährige Angestellte, ist eine Spätfolge der im Jahre 2002 erfolgten Privatisierung. Damals hatte nur Antje Jansen, jetzt Fraktionsvorsitzende der Linken Bürgerschaftsfraktion, in der Lübecker Bürgerschaft gegen die Privatisierung des damaligen städtischen Krankenhauses Süd gestimmt.

„In den Sana-Kliniken läuft es wie oft bei Privatisierungen: Erst verspricht man den Mitarbeitern den Himmel auf Erden, redet von Bestandschutz ihrer Löhne. Aber wenn ein paar Jahre ins Land gezogen sind und der geplante Profit nicht eintrifft, müssen die Mitarbeiter die Zeche zahlen. Dem Betriebsrat kann man keinen Vorwurf machen, er wurde mit der Drohkulisse von Entlassungen gnadenlos erpresst. Aus dieser Privatisierung muss die Hansestadt Lübeck lernen, es dürfen keine weiteren Privatisierungen mehr folgen“, sagt Silke Thom, gesundheitspolitische Sprechern der Linken.