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7. Oktober 2011

Reichtumsuhr mahnt zur Vermögenssteuer und Mindestlohn

Ab sofort ist auf den Internetseiten der Fraktion DIE LINKE. Lübeck und der Partei DIE LINKE. Lübeck die Reichtumsuhr eingestellt. Die Reichtumsuhr basiert auf die Verteilung des individuellen Netto-Vermögens (Vermögen von Personen ab 17. Jahren) in Deutschland. Diese Uhr zeigt die steigende Ungleichheit der Verteilung des Vermögens in Deutschland.

 

„Niedriglöhne und Hartz-Reformen haben in den letzten Jahren einen großen Anteil an der steigenden Ungleichverteilung von Einkommen und Vermögen in Deutschland. Der Anteil an den Steuern auf Vermögen, wie zum Beispiel die Erbschaftssteuer, liegen in Deutschland unter einen Prozent, bezogen auf das Bruttosozialprodukt.  Darum fordert DIE LINKE. schon lange die Einführung einer angemessenen Vermögensteuer und einen Mindestlohn von 10 Euro. Deutschland braucht Löhne von denen die Menschen auch leben können und dringend Einnahmen für die öffentliche Infrastruktur, wie Bildung, erneuerbarer Energien und den öffentlichen Nahverkehr“, sagt Hans-Jürgen Martens, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Linken.

 

Die Reichtumsuhr ist unter www.die-linke-fraktion-luebeck.de und unter

www.die-linke-luebeck.de abrufbar.