Nachdem die Vertreter des Hamburger Flughafens erklärt haben, keine dritte Landebahn in Lübeck – mindestens bis 2030 - zu benötigen, hat sich auch diese Option für einen Weiterbetrieb des Lübecker Flughafens erledigt.
„Auch dieser Hoffnungsschimmer entpuppte sich nur als Kondensstreifen“, sagt Hans-Jürgen Martens, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Lübecker Fraktion DIE LINKE in der Bürgerschaft. „wir müssen zur Realität zurück kehren: eine beginnende Kooperation, schon in diesem Jahr, hätte sicherlich einige Synergieeffekte zu folge, aber diese stellen keine Änderung der schlechten wirtschaftlichen Situation in Blankensee da, “ sagt Hans-Jürgen Martens.
Die großmundige Ankündigung des Wirtschaftsminister Jost de Jager, die Infrastruktur Flughafen in Lübeck erhalten zu wollen, könnte in der Tat mehr sein als eine Dunstwolke.
„Leere Worte helfen jedoch dem Flughafen nicht. Wenn die Landesregierung den Flughafen bis 2030 erhalten will, muss sie die Kassen des Flughafens füllen. Lübeck ist bis Ende des Jahres laut Bürgerbegehren verpflichtet den Flughafen auszubauen und bis Jahresende zu betreiben. Ändert sich danach bei der Finanzierung des Flughafens nichts grundsätzliches, dann ist Schluss, “ so Hans-Jürgen Martens.